
August 2012
IBE GmbH - Die erfolgreiche Zukunftsperspektive am Berufskolleg Ennepetal
Ennepetal. Das Berufskolleg Ennepetal bietet bereits seit über sechs Jahren einen neuen Bildungsgang an. Hier bietet sich die Chance eine schulische Ausbildung zum „Staatlich geprüften kaufmännischen Assistenten“ oder zur „Staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin“ nach Landesrecht NRW zu absolvieren. Grundvoraussetzung zum Besuch der Klasse 13 ist der schulische Teil der Fachhochschulreife. In Verbindung mit dieser Ausbildung erreicht man sogar die volle Fachhochschulreife und die damit verbundene Studierfähigkeit, sofern man zuvor die Abschlussprüfung erfolgreich bestanden hat. Zusätzlich kann man den eco-zertifizierten Abschluss (Verband der deutschen Internetwirtschaft) als E-Business-Junior-Assistent erlangen.
Die Ausbildung erfolgt in der Übungsfirma International Business Equipment GmbH (IBE GmbH). Die Übungsfirma beschäftigt zurzeit elf Mitarbeiter und wird von zwei Geschäftsführern geleitet. Ziel des Unternehmens ist es, berufsbezogene Kompetenzen zu erlernen, die für die weitere berufliche Zukunft von Vorteil sind. Dies erfolgt in den vier Abteilungen des Unternehmens: Allgemeine Verwaltung, Personalwesen, Warenwirtschaft und Rechnungswesen. Zusätzlich hat die IBE GmbH Kontakte zur heimischen Industrie, wodurch die Ausbildungsplatzsuche erleichtert werden kann. In den letzten Jahren wurde dadurch nachweislich eine hohe Vermittlungsquote erzielt. Zudem ist die Unternehmung seit Oktober 2006 im deutschen Übungsfirmenring ZÜF (Zentralverband der Übungsfirmen in Deutschland) vertreten. Durch die Abwicklung von virtuellen Aufträgen mit verschiedenen, der ca. 5000 Übungsfirmen weltweit, besitzt die IBE GmbH Kontakt zu nationalen und internationalen Übungsfirmen.
Um auch praktische Erfahrungen im Projektmanagement zu vermitteln, kooperiert das Unternehmen mit der Fachhochschule Saxion in Enschede. Derzeit beschäftigen sich die Mitarbeiter mit der Vorbereitung auf die internationale Übungsfirmenmesse in Mannheim, die in der letzten Novemberwoche stattfinden wird. Dort wird das IBE-Team mit einem eigenen Messestand die IBE GmbH präsentieren. Die neuen Unterstufenklassen und zwei Oberstufenklassen der Höheren Handelsschule werden die IBE auf der Messe besuchen. Erfahrungen mit einem eigenen Messestand konnte das Team auf der jährlichen Ausbildungsmesse EN sammeln.
Falls wir euer Interesse geweckt haben, dann könnt ihr uns sehr gerne jederzeit in unserem Unternehmen oder auf unserer Homepage www.ibe-ben.de besuchen.
Wir freuen uns auf euch, euer IBE Team!!
Klasse HHA / IBE GmbH, Berufskolleg Ennepetal
Juni 2009

Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums des BEN feierten ihren Abschluss
In festlichem Rahmen und mit heiter-besinnlichen Momenten feierten 14 Abiturienten mit ihren Familien, Freunden und Lehrern am 12. Juni ihren Abschluss in der Aula der Georg-Müller-Gesamtschule in Wetter-Volmarstein.
Die Absolventen betonten, dass es für sie drei wertvolle Jahre waren, auf die sie nun zurückblicken. Nicht nur fachlich gut ausgebildet und mit wichtigen beruflichen Kompetenzen – vor allem im wirtschaftlichen und IT-Bereich - ausgestattet, sondern auch fremdsprachlich gut gerüstet und menschlich gereift, beginnt für die jungen Leute nun ein ganz neuer Lebensabschnitt. Einige nehmen ein Studium auf, andere beginnen eine Berufsausbildung und einige suchen neue Erfahrungen im Ausland, z. B. in England und Australien.
Für acht Absolventen beginnt schon bald der berufliche Alltag: Sie absolvieren ein neunwöchiges Praktikum und werden nach den Sommerferien für kurze Zeit weiteren Unterricht in beruflichen Fächern erhalten, um anschließend ihre Berufsabschlussprüfung abzulegen. Vier von ihnen erwerben dann den Titel „Staatlich geprüfter Assistent der Betriebsinformatik“, vier weitere schließen damit ihre Berufsausbildung zu „Staatlich geprüften kaufmännischen Assistenten“ ab. Für alle Abiturienten gilt, dass sie trotz Wirtschaftskrise ausgezeichnete Chancen auf dem Arbeitsmarkt besitzen. Übrigens, wer sich für diesen Bildungsgang interessiert, kann sich noch für das kommende Schuljahr anmelden: Tel. 02333/98780 (Auskunft erteilt Fr. Wolf.).
Und hier die Namen der Abiturientinnen und Abiturienten:
Sonja Böhnke
Michael Börger
Anna Büttner
Lutz Dechange
Sandra Gellhaus
Fabian Joost
Mona Lobeck
Sven Lochner
Merlin Mielchen
Verena Neubauer
Sarah Neumann
Christian Obermann
Joel Priegnitz
Christof Walaschek

BEN-Schüler nutzen die Photovoltaik
Schülerinnen und Schüler der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme des Berufskollegs Ennepetal des Ennepe-Ruhr-Kreises planen und fertigen Solarlampen anhand von Bauteilen. Sie nehmen mit ihrem Projekt „AVU-Solarlampen für West-Papua“ an dem AVU-Wettbewerb „Junges EN“ für Schüler und Jugendliche teil.
Hierbei werden zu den ökologischen, sozialen und globalen Aspekten die geforderten Unterrichtsinhalte praxisnah und fächerübergreifend umgesetzt. Im Politik- und im Religionsunterricht erarbeiten die Schüler die politische Lage mit Menschenrechtsverletzungen, die Verantwortung für die eine Welt, Grünstrom und Klimaschutz. In der Fachtheorie und der Fachpraxis erhalten die Schüler Grundlagen der Elektrotechnik, der spanenden Bearbeitung, der Verbindungstechnik und der Montagetechnik. Weiterhin sammeln sie bei der praktischen Arbeit Know How über die Fehlersuche und Instandhaltung.
Zur Technik: Hoch effiziente LED-Solarlampen haben einen durchschnittlichen Lichtstrom von ca. 80-100 Lumen, bieten max. 7,5 Std. helles Licht, danach abnehmend über Stunden. Das Gesamtgewicht beträgt ca. 1kg für eine Lampe.
Bild: So ähnlich werden die fertigen Solarleuchten aussehen:
vorne die LED-Leuchte mit den integrierten Akkus, im Hintergrund das Solarmodul.
Ansprechpartner: H. Steffens, H. Keßler
Mai 2009

Klassenfahrt Prag 2009
Nach den Osterferien hieß es für die Klassen HHU1, 2 und 4 endlich: Ab auf Klassenfahrt!
So fuhren wir am 20. April 2009 gegen 6.30 Uhr vom Berufskolleg Ennepetal los, unser Ziel war die ,,goldene Stadt“ Prag. Etwa elf Stunden später konnten wir im Hotel ,,City-Central“ unsere Zimmer beziehen und um 18 Uhr zum Abendessen gehen. Am Abend, gegen 20 Uhr, besuchten wir einen Jazzclub, ganz in der Nähe der Innenstadt. Immer dabei, mit reichlich Informationen, war unser Stadt- und Programmführer, Herr Vaclav.
Am zweiten Tag, nach dem Frühstück, machten wir ab zehn Uhr einen Stadtrundgang, mit den Schwepunkten Neustadt, Altstadt sowie dem Gang über die berühmte Karlsbrücke und bekamen so einen intensiveren Einblick in das gotische und barocke Stadtbild. Gegen Mittag stand uns der restliche Tag zur freien Verfügung, was viele zum Shoppen nutzten. Abends erkundeten wir in verschiedenen Clubs das Prager Nachtleben.
Am Mittwoch stand unter anderem die Besichtigung der Prager Burg auf dem Programm. Dort befindet sich auch der Regierungssitz des Landes, auf dem Berg Hradschin.
Wir hatten die Gelegenheit, uns eine Wachablösung anzusehen, die in der Zeit von fünf Uhr bis 24 Uhr stündlich stattfindet. Von der Prager Burg aus konnten wir den herrlichen Ausblick auf die Stadt der 100 Türme sowie deren Sehenswürdigkeiten genießen. Dazu gehören unter anderem der Veitsdom, das größte Kirchengebäude der Tschechischen Republik, die St. Georgs-Basilika, eine der ältesten erhaltenen Kirchen des Landes sowie der alte Königspalast. Die Besichtigung endete gegen Mittag.
Dann machten wir uns mit dem Bus auf den Weg zum Skoda-Werk und dem Skoda-Museum. Die Besichtigung begann gegen 14.30 Uhr, zuvor wurden die Klassen in zwei Gruppen aufgeteilt. In der Zeit, in der sich die erste Gruppe im Skoda-Werk befand, besichtigte die andere Gruppe das Skoda-Museum und umgekehrt. Im Skoda-Werk konnten wir die verschiedenen Schritte beim Zusammenbau eines Autos, sowie das Zusammensetzen eines Skoda-Motors beobachten. Später, im Skoda-Museum konnten wir mehr über die Geschichte des Unternehmens Laurent & Klement, das im Jahre 1925 von Skoda gekauft wurde, erfahren. So lernten wir, dass vor dem Autobau Fahrräder und Motorräder hergestellt wurden. Wir sahen das erste Auto, das in dem Werk produziert wurde und die ehemalige Staatslimousine eines Politikers. Auch ein Skoda Fabia Rallye-Auto stand dort zur Besichtigung, dieser Wagen hat in etwa einen Wert von einer Millionen Euro.
Gegen 17.30 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg ins Hotel, um pünktlich Abend zu essen. Um 21 Uhr begaben wir uns gemeinsam zu der größten Discothek Europas, welche fünf Stockwerke umfasst. Auf jeder Etage wird ein anderer Musikstil gespielt.
Durch die lange Disconacht "angeschlagen", mussten wir die Fahrt nach Lidice und Theresienstadt auf Freitag verschieben. Donnerstagmorgen gab es, auf dem Weg zur Moldau, noch eine kleine Stadtführung, die uns auch an dem sogenannten „tanzendem Haus“ vorbeiführte. Dieses Haus wird so genannt, da es durch seine geschwungene Form auffällt. Anschließend genossen wir unsere Schifffahrt auf der Moldau, bei der wir Sehenswürdigkeiten, wie die Karlsbrücke, die Prager Burg und vieles mehr noch einmal auf Foto festhalten konnten. Die Schifffahrt auf der Moldau endete gegen Mittag. Den Rest des Tages hatten wir wieder zu unserer freien Verfügung, was viele nutzten, um nochmals schön essen zu gehen, Souvenirs zu kaufen oder die restlichen Kronen für Geschenke auszugeben.
Am Freitag besuchten wir vor der Heimreise die Gemeinde Lidice. Diese wurde 1942 während des Zweiten Weltkrieges von den Nationalsozialisten vollständig zerstört. Mit dieser Vernichtung und dem Mord an den dort ansässigen Bürgern wollten die Nationalsozialisten Rache für das Attentat auf Reinhard Heydrich nehmen. Bei dem anschließenden Besuch des Museums von Lidice wurde uns das Ausmaß und die Brutalität der Nationalsozialisten mit all´ seine Schrecken deutlich. Dort erfuhr man, dass unter den Ermordeten auch sehr viele Kinder waren. Wo die Gemeinde Lidice einst war, erinnert heute nichts mehr an diese Ansiedlung. Die Fläche ist mit Rasen bewachsen und ähnelt heute eher einem Park.
Nach dem Besuch von Lidice wurde das ehemalige Konzentrationslager Theresienstadt besucht. Ein gepflasterter Weg führte an vielen Gräbern vorbei zum Eingang des Lagers. Diese Gräber waren mit Namensplatten versehen und sollten den Besucher auf das Grauen vorbereiten, das die ehemaligen Gefangenen zu erleiden hatten. Hier steht über dem Eingangstor „Arbeit macht frei“. Diese oder ähnliche Inschriften waren auf fast allen Eingängen von Konzentrationslagern zu sehen und zeigen dem Besucher noch heute, mit welcher Ironie und Hochnäsigkeit die Nationalsozialisten über andere Rassen dachten. An dem Tag unseres Besuches war es sehr warm, wir alle waren jedoch sehr erstaunt, wie kalt es in den Innenräumen des Lagers ist. Als uns mitgeteilt wurde, dass die vorhandenen Öfen im Winter zudem meist nicht beheizt wurden, konnten wir uns denken, welche Qualen die Gefangenen hier erleiden mussten. Obwohl Theresienstadt das Vorzeigelager der Nationalsozialisten war, konnten wir wenig Schönes finden: Die Räume waren eng und zum Teil sehr dunkel. Die Anzahl der untergebrachten Gefangenen stand in keiner Relation zur Größe der Räume. Zu viele Personen wurden auf zu wenig Raum untergebracht. Zusätzlich durften diese armen Menschen auf keinerlei Hilfe von außen hoffen. Sie mussten sich in ihr Schicksal ergeben und waren zudem unschuldig. Sie hatten ja keine Verbrechen begangen, sondern waren nur einer anderen Rasse zugehörig, die den Machthabern nicht genehm war.
Zum Schluss wurde uns im Ghettomuseum eine Übersicht über das Lager Theresienstadt und dessen Aufbau gegeben.
Gegen 14.30 Uhr verließen wir diesen Ort des Schreckens, aber auch der Erinnerung und fuhren zurück. Wir erreichten Ennepetal gegen 1.30 Uhr in der Nacht.
HHU1 / Natascha Capossela, Gregor Jhuj
Marketing einmal aus anderer Perspektive betrachten
Die Kooperation des BEN mit dem Lehrstuhl für „Small Business & Retail Management“ an der Saxion Hogeschool in Enschede gibt in dieser Woche (14.5 – 15.5.2009) den Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Gymnasiums die Möglichkeit, an einem speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Seminar zum Thema Marketing teilzunehmen. Bereits zum zweiten Mal erfährt auf diese Weise eine Schülergruppe des BEN, wie es sich unter Fachhochschulbedingungen lernen lässt und wie insbesondere eine vom Stundenraster und Lehrplan losgelöste und zum selbst gesteuerten Lernen anregende Atmosphäre dazu beitragen kann, effektiv und zielgerichtet an praxisnahen Problemen zu arbeiten.
Die Schüler werden die Aufgabe zu lösen haben, welche Strategien und konkrete Maßnahmen des Marketing sich für Produkte der von den Saxion Studenten betriebenen Studentenunternehmen eignen und im Anschluss an die Erarbeitung eigener Marketing-Konzeptionen erfahren (und sich daran messen können), welche Marketing-Ansätze die Studenten im ersten Jahr des Studiums zum „Small Business & Retail Manager“ erdacht und umgesetzt haben.
Ein zusätzlicher Anreiz für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 des BEN ist sicherlich auch, dass am Donnerstagabend in allen Gaststätten Enschedes Studentenabend angesagt ist und sie sich für die harte fachliche Arbeit ein bisschen belohnen können.
Ansprechpartner: Herr Kurzhals
Die unabhängige Jury hat entschieden: BEN-Schüler gewinnen beim AVU-Wettbewerb!
Im Rahmen der Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ nahmen Schüler der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme an dem AVU-Wettbewerb „Junges EN 2009“ teil. Mit ihrem Projekt „Solaranlagen für West-Papua“ wollen die Schülerinnen und Schüler bezüglich der ökologischen, sozialen und globalen Aspekte ein Zeichen zur Bildung für Nachhaltigkeit setzen. Der heimische Energieversorger AVU unterstützt diese Vorhaben der Schüler und Jugendlichen vor Ort und übernimmt die Materialkosten für das Projekt. Das lokale Netzwerk möchte zielgerichtet an den Aufgaben für eine vielfältige und erfolgreiche Zukunft arbeiten, daher stehen die Schüler bereits in den Startlöchern für die Planungen neuer Projekte.
Weitere Informationen über dieses Schülerprojekt des Berufskollegs Ennepetal des Ennepe-Ruhr-Kreises und den beteiligten Kooperationspartnern befinden sich auf der Homepage unserer Schule.
Ansprechpartner: H. Steffens, H. Keßler
April 2009

Übungsfirma IBE (International Business Equipment) eröffnet hauseigenen BEN-Store
„Kugelschreiber, Stift, Papier – Wir besorgen´s dir!“ – mit diesem gewollt provokanten Werbeslogan eröffnete die Übungsfirma des Berufskollegs Ennepetal „IBE“ am Montag, den 30. März, ihren BEN-Store im Raum AU04 des Schulgebäudes. Jeweils montags, mittwochs und freitags von 9.30 bis 9.50 Uhr bzw. von 11.20 bis 11.40 Uhr haben Schülerinnen und Schüler der heimischen Bildungseinrichtung Gelegenheit, sich mit dem nötigsten Arbeitsmaterial rund um den Schulalltag einzudecken. Das Angebot reicht vom einfachen Bleistift über Schnellhefter und Ordner bis hin zum speziellen Klausurbogen. Auch Textmarker, Geodreieck oder sogar einen Locher findet man im Angebot der Schülerfirma.
Dank der materiellen Unterstützung des in Ennepetal ansässigen Unternehmens Büro-Organisation Fuchs verfügt der BEN-Store über einen gewissen Fundus an Bürobedarf. „Die Einnahmen unseres Unternehmens fließen direkt an die Firma Fuchs, die Ware wurde auf Kommission bereit gestellt“, so Jörn Dannewald zur Verwendung des erwirtschafteten Kapitals.
„Auf diese Art und Weise gelingt es, das theoretische Wissen im Zusammenhang mit der Geschäftsabwicklung von Produkten, mit dem wir uns tagtäglich auseinandersetzen, praxisnah zu erläutern und dadurch einfacher zu erlernen“, ist Schüler Ufuk Kartal froh darüber, so an sein späteres Berufsfeld herangeführt zu werden.
Ansprechpartner: Herr Dannewald
Pausenhofarbeiten in vollen Zügen
Nach den Pflasterarbeiten auf den Pausenhöfen des Berufskollegs Ennepetals des Ennepe-Ruhr-Kreises werden von Schülern die Planungen eines Unterstands auf dem gewerblichen Hof umgesetzt. Hierzu muss erst ein Kubikmeter Erde ausgeschachtet und mit Beton gefüllt werden.
Frank-Lars und Tolga, Schüler der berufsvorbereitenden Maßnahme der VHS, zeigen die selbst produzierte Führungshülse, die 80 cm tief in Beton gesetzt wird und die passende Trägersäule für die Bedachung. Tolga: „Der Schweißkurs in der BEN-Metallwerkstatt vermittelt uns Grundkenntnisse, die wir nun anwenden können. Zum Beispiel werden noch 3 weitere Flachstähle, jeweils versetzt um 120°, an der Hülse angeschweißt, die für eine spätere unlösbare Verbindung mit der Säule sorgen und sie gegen Verdrehen sichert.“
Frank-Lars ergänzt: „Das schwere Stahlrohr hat einen Durchmesser von 170 mm und eine Länge von 3,60 m, damit auch bei Schneelast des Daches die Sicherheit des Unterstands gegeben ist.“
Februar 2009
Teilnahme am AVU-Wettbewerb „Junges EN 2009“ mit den Solar-Projekten für West-Papua
Die Schülerinnen und Schüler der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen des Berufskollegs Ennepetal des Ennepe-Ruhr Kreises entwickeln und bauen die Solaranlagen für West-Papua und möchten mit innovativen Ideen am AVU-Jugend-Wettbewerb für den EN-Kreis teilnehmen.
Nach erfolgreicher Installation einer ersten Pilot-Solar-Anlage in West-Papua im Sommer 2008 sollen in einer zweiten Phase dieses Projekts zehn weitere neue Anlagen aufgestellt werden. Die Anlagen dienen z.B. der Beleuchtung in den Abendstunden und ermöglichen die Nutzung von Bürotechnik (PC, Drucker etc.) in Siedlungen, die nicht ans Stromnetz angeschlossen sind. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren dafür ihre Messdaten, die sie an der Pilotanlage gewonnen haben, ergänzt um die Angaben der Nutzer in West-Papua, entwickeln Bau- und Installationsanleitung und ein Nutzerhandbuch, damit die Anlagen in einer kleinen Werkstatt in West-Papua nach diesen Vorgaben nachgebaut und anschließend installiert werden können.
Parallel dazu soll im laufenden Schuljahr von den Schülerinnen und Schülern eine mobile PC-Solar-Anlage entwickelt und getestet werden, die quasi im Rucksack Platz findet und auch so wenig Gewicht hat, dass sie bei den zum Teil tagelangen Fußmärschen zu den entlegenen Siedlungen transportiert werden kann. Inzwischen gibt es aus dem Bereich der Trekking-Ausrüster entsprechend leichte Solar-Paneelen auf Textilbasis, die gefaltet werden können und mit einem Gewicht von unter einem Kilogramm auskommen. Verbunden mit einem ebenfalls leichtgewichtigen Netbook kann eine solche Anlage von Mitarbeitern genutzt werden, die die Menschen in ihren entlegenen Siedlungen besuchen, um sie zu schulen.
Die Schülerinnen und Schüler möchten durch ihre Projekte umweltpolitische Ziele verfolgen, indem auf Primärenergie und die Abholzung von Wäldern verzichtet wird. Gleichzeitig wollen sie die entwicklungspolitische Arbeit in West-Papua unterstützen.
Das Berufskolleg Ennepetal kooperiert bei diesem Projekt mit der AVU, dem Evangelischem Kirchenkreis Schwelm und der Stiftung „Ausbildung in West-Papua“ des Kirchenkreises, fördert somit die Schülerprojekte und steigert nachhaltig die schulische Entwicklung.
Ansprechpartner für diese BEN-Projekte sind u.a. die Lehrer Manfred Keßler und Michael Steffens

Berufs- und Studienberatung für die HSU
"Was soll ich nur werden?“, eine entscheidende Frage für jeden, der sich mit seiner beruflichen Zukunft beschäftigt.
Mit diesem Thema setzen sich aktuell auch die Schüler und Schülerinnen der höheren Sozial- und Gesundheitsklassen des Berufskollegs Ennepetal auseinander. Aus diesem Anlass kamen am 04.02.2009 Frau Wirtz und Herr Schröder von der Agentur für Arbeit zu Besuch und gaben im Laufe eines Vormittags anhand von Referaten einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten beruflicher Laufbahnen. Sie informierten über unterschiedliche Ausbildungs- und Studiengänge im Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen und beantworteten im Anschluss sehr ausführlich die Fragen der interessierten Zuhörer.
Für die einen waren die Informationen der Berufsberater eine willkommene Hilfe, ihre bereits bestehenden Berufspläne zu festigen, für die anderen eine gute Möglichkeit, neue Perspektiven zu erkennen.
(Laura Ehrenthal, HSU 1)
Ansprechpartnerin: Fr. Atamah
Jährliches Ausbildertreffen am BEN
In diesem Jahr folgten der Einladung an die Ausbilder der metallgewerblichen Berufe 26 Ausbildungsbetriebe. Die Ausbilder erwarten nicht immer atemberaubende Neuigkeiten, sondern möchten über das Alltagsgeschäft informiert werden und mit den Lehrern als Dualen Partner ins Gespräch kommen. In diesem Jahr waren mal wieder die Ergebnisse der vorangegangenen Abschlussprüfungen und deren Ablauf von Interesse. Die Neuordnung der Prüfung macht deutlich, dass die Verzahnung zwischen praktischer und theoretischer Ausbildung immer stärkeres Gewichtbekommt. Herr Czaja machte dies am Beispiel der Fachgespräche, die bekanntlich Teil der praktischen Prüfung sind, deutlich. Verwirrung und Entspannung gleichzeitig entsteht, wenn man über die Bestehensregeln bei den neugeordneten Metallberufen spricht. H. Kruse hat mit mehreren Folien in einer Präsentation dargestellt, was neu ist und was aus alten Prüfungsordnungen übernommen wurde. Die Datei wird zum Download allen interessierten Ausbildern bereitgestellt (bitte hier klicken). Für Entspannung sorgte Herr Dr. Heine, der die Ergebnisse der letzten Prüfung statistisch aufbereitet hatte und darlegen konnte, dass die „Durchfallquote“ nicht größer als in vergangenen Jahren auch war – mit ca. 4% (vorbehaltlich einer Korrektur in den noch bevorstehenden mündlichen Ergänzungsprüfungen) vertretbar niedrig.
Die Ausbilder würdigten die Arbeit des Berufskollegs, merkten aber deutlich an, dass im Hinblick auf Vertretungsunterricht Verbesserungen wünschenswert wären. Ebenso wurde deutlich gemacht, dass dem technischen Englischunterricht mehr Stellenwert zukommen müsse.
Besonders groß war das Interesse an einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema CNC PAL 2007, die vom Berufskolleg Ennepetal im April/Mai an drei Nachmittagen für interessierte Ausbilder angeboten wird. Die Anmeldung ist jetzt als Download unter Bildungsgang Berufschule Metall verfügbar.

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IBE - Aussteller auf der Übungsfirmenmesse
An der vom 24. bis 28. November 2008 stattgefundenen 44. Internationalen Übungsfirmenmesse in Freiburg, nahm auch die IBE GmbH (Übungsfirma des Berufskollegs Ennepetal) zum zweiten Mal als Aussteller teil. Die Vorbereitung der Messe wurde fächerübergreifend durchgeführt und diente zur Erweiterung der kaufmännischen und kommunikativen Kenntnisse, z. B. standen Übungen zu Verkaufsgesprächen in englischer und deutscher Sprache im Fokus. Die Messe wurde im Vorfeld von der Klasse organisiert. Dazu gehörte auch ein Besuch der Fachhochschule Enschede, bei dem über zwei Tage Schulungen zur Organisation und Planung (Projektmanagement) solcher Events veranstaltet wurden. So konnte die HHA nicht nur ihr Wissen erweitern, sondern auch neue internationale Kontakte knüpfen. Neben den Verkäufen von Büro- und EDV-Ausstattung gab es in diesem Jahr eine Neuheit: Mit einer neuen Software konnte die Gestaltung von Büros geplant werden. Mit der Büroplanung und den Verkäufen der Büroartikel kam ein Rekordumsatz von über 600.000 € zustande.
Januar 2009

Einweihung Cafeteria und Toilettenbereich
Die Baumaßnahmen am Berufskolleg des Ennepe-Ruhr-Kreises in Ennepetal sind nahezu abgeschlossen und erfüllen damit einen lang gehegten Wunsch der Schüler- und Lehrerschaft. Die Eröffnung der Cafeteria ergänzt das angestrebte Ziel der Verbesserung der Lernatmosphäre. Zu einer gesunden Schule gehört auch eine Lernrhythmisierung, die durch Pausen und entsprechende Aufenthaltsmöglichkeiten gekennzeichnet ist. Weiterhin ist die Versorgung von Ganztagsschülerinnen und -schülern, die ihre Berufsausbildung am Berufskolleg erhalten, gewährleistet.
Ebenfalls bekommen die am Berufskolleg Studierenden am Abend oder am Samstagvormittag ein Angebot unterbreitet. Die neu errichteten und bewirtschafteten Toiletten bieten jetzt einen sehr hohen Standard. Aufgrund der Aufsicht ist in hygienischer Sicht und unter dem Blickwinkel möglicher Beschädigungen ein hohes Maß an Zufriedenheit gegeben. Nach der Beendigung der noch anstehenden Arbeiten im Außen- und Gartenbereich wird das Berufskolleg eine wesentlich höhere Attraktivität besitzen, die die konzeptionelle Entwicklung zu einem erweiterten Bildungsangebot in einem regionalen Bildungsnetzwerk unterstützen. Alle Beteiligten sind mit den Ergebnissen hoch zufrieden und freuen sich über die geleisteten Investitionen.
Ausbildung zur Staatlich geprüften Sozialhelferin/zum Staatlich geprüften Sozialhelfer bereits im dritten Jahr am Berufskolleg Ennepetal
„Ich hätte nicht gedacht, dass man als Sozialhelferin so viele Chancen hat", berichtet Sarah Fuchs. Sie wird in diesem Jahr als eine von 18 Oberstufenschülerinnen ihre Abschlussprüfung am Berufskolleg Ennepetal absolvieren. Und tatsächlich, der Ausbildungsberuf bietet Perspektiven: Etwa der Hälfte der Schülerinnen wurde bereits eine Arbeitsstelle bzw. eine weiterführende Ausbildung angeboten.
Bei dem Bildungsgang „Sozialhelfer/in" handelt es sich um eine zweijährige schulische Ausbildung nach Landesrecht. Mit Bestehen der Abschlussprüfung erhalten die Schülerinnen und Schüler den Berufsabschluss „Staatlich geprüfte Sozialhelferin/Staatlich geprüfter Sozialhelfer". Gleichzeitig kann – je nach schulischer Leistung und vorherigem Schulabschluss – der mittlere Bildungsabschluss (FOR) erworben werden.
Sozialhelfer/innen betreuen hilfebedürftige Menschen in der Alten-, Familien- und Behindertenpflege. Auf diese Tätigkeiten werden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichts intensiv vorbereitet. In vier mehrwöchigen Praktika setzen sie ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten dann in die Praxis um. Dabei werden sie von qualifiziertem Fachpersonal angeleitet und betreut.
Wie gut die Aussichten in diesem Beruf sind, wird besonders deutlich, wenn man die Zahlen des Statistischen Bundesamtes betrachtet: Diese besagen, dass zurzeit fast ein Viertel der Bevölkerung über 60 Jahre alt ist. Und diese Entwicklung setzt sich fort: 2030 wird schon jeder dritte Deutsche älter als 60 sein.
Öffentlichkeitsarbeit am BEN
Im zurückliegenden Jahr 2008 hat die Öffentlichkeitsarbeit am BEN einen Umfang erreicht, der einen repräsentativen Querschnitt der in der Schule geleisteten Arbeit zeigt. Viele weitere Aktivitäten haben stattgefunden, sind aber in dieser Sammlung nicht nachzulesen, da keine schriftlichen Dokumentationen vorliegen.
Interessierte können sich die gesamte Dokumentation als pdf-Datei hier herunterladen. Zum Öffnen der Dokumentation bitte auf das Bild rechts klicken.


















